Bei Patienten mit einer obstruktiven Schlafapnoe ist die CPAP-Therapie die wirksamste Therapie, um Atemaussetzer zu minimieren. Die zentrale Schlafapnoe wird i. d. R. durch APAP-Geräte in gleicher Funktionsweise therapiert.

Was ist CPAP?

CPAP (continuous positive airway pressure – dauerhaft positiver Atemwegsdruck)
Die CPAP-Therapie dient zur Behandlung vorübergehender Atemstillstände der Schlafapnoe während des Schlafens. Während der Therapie wird dem Schlafenden kontinuierlich Atemluft (Umgebungsluft) mit einem leichten Überdruck zugeführt. In der Regel wird die Luft durch ein neben dem Bett stehenden CPAP-Geräts angesaugt und über einen Schlauch mittels einer Maske (Nasal-Maske, FullFace-Maske oder Pillow-Maske) dem Schlafenden zugeführt. Abhängig von eventuell vorliegenden Beeinträchtigungen der Lungenfunktion oder je nach Anamnese kann die zugeführte Luft auch angefeuchtet und erwärmt werden.

Das im Schlaf entspannte Gewebe im Nasen- und Rachenraum des Schlafenden wird durch den leichten Überdruck offen gehalten und stabilisiert. Bei der Therapie handelt es sich also weniger um eine Beatmung als vielmehr um eine auch so genannte „pneumatische Schienung“. Dadurch werden Atemstillstände (Apnoen) und Atemluftbehinderungen (Hypopnoen) zuverlässig verhindert. Als Begleiteffekt wird dadurch auch das Schnarchen weitgehend unterdrückt

Wann kommt CPAP zum Einsatz?

Die Diagnose und Therapie hierzu wird im Allgemeinen erstmals mit einem zuhause einsetzbaren mobilen Atemmonitor eingeleitet und im Anschluss durch Übernachtungen in einem Schlaflabor festgelegt, bei der mehrere am Körper befestigte, verkabelte Sensoren insbesondere Atemstillstände und Blutsauerstoffgehalt über Nacht messen. Zur Beobachtung der REM-Schlafphasen und anderer Schlaf-Phasen werden die Augenbewegungen gemessen und auch Gehirnströme abgeleitet. Bei bestätigter Diagnose erfolgt die schrittweise Annäherung an einen individuellen, therapeutischen Druck.

CPAP bei Schlafapnoe?

Bei einer Schlafapnoe wachen die erkrankten Menschen oft mehrfach in der Nacht auf. Der ungestörte und erholsame Schlaf ist so nicht mehr möglich. Ein deutliches Merkmal ist ein lautes Schnarchen, das unweigerlich einsetzt. Weitaus kritischer ist aber die stark verlangsamte Atmung, die Hypopnoe, oder sogar das zeitweise Aussetzen der Atmung, die Apnoe. Die CPAP-Therapie ist eine der möglichen Therapieformen bei einer Schlafapnoe. Dies sollte aber immer im Vorfeld mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Welche Masken für die CPAP-Beatmung gibt es?

Alle CPAP- oder APAP-Geräte erzeugen einen Atemwegsdruck über eine dicht sitzende Maske. Da durch einen dauerhaften Luftstrom die Schleimhäute austrocknen können, gibt es bei der CPAP-Therapie die Möglichkeit mittels Atemluftbefeuchter und beheizbaren Schläuchen die Therapie zu unterstützen.

Schlafapnoe-Masken sind keine einfachen Nasenbrillen, wie sie zum Beispiel in Krankenhäusern zur Sauerstoffgabe angewandt werden. Diese würden bei einer Schlafapnoe nicht ausreichen. Stattdessen können spezielle Maskensystem eingesetzt werden

Es gibt folgende Masken-Systeme:

Welche Maske und welches System sich am besten eignet, richtet sich nach den Schlafgewohnheiten sowie der Gesichtsform und wird zusammen mit dem Arzt entschieden. Von Bedeutung ist zum Beispiel auch, ob der Patient durch die Nase oder den Mund atmet, ob er Bartträger ist oder wie beispielsweise die Nase geformt ist. [Fragen und Antworten zum Thema Masken]

Was muss bei einer CPAP-Therapie berücksichtigt werden?

Richtig angewendet ist die CPAP eine risikolose Therapie. Und doch können gerade im häuslichen Bereich Probleme auftreten, wenn die Maske noch ungewohnt ist oder wenn trockene Rachen-, Mund- und Nasenschleimhäute Probleme machen. Trockenheit der Atemwege können mittels eines Befeuchters effektiv vermieden werden.

Sollte die Maske während des Schlafes trotz festgezogener Bänderung verrutschen, hat dies für den erholsamen Schlaf unangenehme Folgen. Die Luft strömt dann unkontrolliert nach oben – dies kann zu Bindehautentzündungen führen.

Sitzt die Maske hingegen zu fest, kann sie zu stark auf die Wangen und den Oberkiefer drücken.
Wurde eine Therapie begonnen, lassen Sie sich Zeit und Ruhe für die Umstellung. Völlig normal ist es, wenn der Schlaf zu Beginn der Therapie unruhiger verläuft. Lassen Sie sich dadurch aber nicht beunruhigen. Bald schon werden Sie sich morgens erholt und gut ausgeschlafen fühlen.

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